Ein Leben als Blogger Teil 2 – Präsenz

Ein Leben als Blogger Teil 2 – Präsenz

In meinem letzen Blogpost „Ein Leben als Blogger“ habe ich euch hauptsächlich davon erzählt wie es ist, wenn plötzlich der Blog weg ist. Da so viele von euch Interesse an einem weiteren Blogpost gezeigt haben, kommen wir heute zum bereits angedeuteten Thema: die Präsenz.

So etwas wie Urlaub und Freizeit hat man als Blogger nie so richtig, es gibt immer etwas zu tun. Sei es nun neue Fotos zu machen, einen Beitrag zu schreiben, Bilder zu bearbeiten, Mails zu beantworten, Rechnungen zu schreiben, Zahlungen zu verwalten, … ihr seht die Liste ist endlos 😉

Wie mein Chef immer so schön sagte, selbstständig bedeutet eben selbst und ständig

Man kann die Arbeit keinem anderen überlassen (was als Blogger auch wirklich schwierig wäre, wobei es bestimmt manche gibt, die sich helfen lassen) und es gibt immer Arbeit.

Prinzipiell finde ich das auch gar nicht schlimm, da mir das auch unglaublich viel Spaß macht und vor allem das ganze Rechnungswesen geht bei mir auch recht schnell, ich kenne mich da jobbedingt sehr gut aus. Und mittlerweile ist bei mir auch alles dermaßen gut digital vernetzt, dass ich auch problemlos meine Umsatzsteuervorerklärung von überall machen kann (sofern ich WLAN habe).

Aber das ständige posten und Content kreieren finde ich teilweise wirklich anstrengend. Ich kann im Urlaub nicht einfach mal ein paar Tage nichts posten, selbst bei 4 Tagen Festival merkst du schon wie der Algorithmus es dir heimzahlt. Und nur mit einem Foto ist es dann meist auch nicht getan, man sollte schon auch schauen was die anderen so treiben und ein paar Bilder liken oder kommentieren, damit das eigene Bild auch gesehen wird.

Oft ist es auch gar nicht so leicht eine passende Location bzw. Bildzusammensetzung zu finden. Wenn ich krank bin versuche ich meinen Content hauptsächlich mit Essen und Flat-Lay’s zu füllen, da ich keine Lust habe mich so lange zu schminken bis ich einigermaßen lebendig aussehe, vor allem finde ich es auch meist zu anstrengend überhaupt aufzustehen. Allerdings passen die Bilder dann oft auch nicht so recht in den Feed und stechen richtig hervor. Bei Kooperationen hat man auch oft ein paar Vorgaben wie das Bild aussehen soll (nur Produkt, mit einem selbst, sommerlich, …) bzw. wo man sich zumindest daran orientieren sollte. Und gerade im Sommer wünschen sich viele Partner Wasser und Sommerfeeling – im Urlaub ist sowas meist leicht umzusetzen, aber daheim ist das gar nicht so einfach einen See in der Nähe zu finden und das Wetter muss ja auch noch mitspielen. Man ist einfach auf so viele Gegebenheiten angewiesen und muss an so viel denken.

Allein für meine Amerika-Rundreise war bestimmt 1/3 meines Koffers mit Produkten für Kooperationen gefüllt. Es fällt einem teilweise echt schwer den Urlaub zu genießen, wenn man im Hintergrund ständig daran denken muss wann man wo welches Foto macht und postet – und die Zeitverschiebung darf man natürlich auch nicht vergessen.

Aber so ist das nun mal, ich habe es mir ausgesucht und mache es auch wirklich gerne, ich liebe es mein eigener Boss zu sein!

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