Travel Diary Tallinn (Estland)

Travel Diary Tallinn (Estland)

Wie ihr wisst ging unsere Reise von Helsinki aus mit der Fähre weiter nach Tallinn. Dort wollten wir die nächsten vier Nächte verbringen. Auf den ersten Blick wirkt Tallinn auch nicht besonders groß und ihr kommt vom Hafen aus in kurzer Zeit ins Zentrum. Am besten ladet ihr euch Uber runter, dort sind die Preise deutlich günstiger als mit dem Taxi 😉

Unterkunft in Tallinn

Da wir dieses Mal einen längeren Aufenthalt geplant haben, musste auch ein entsprechend schönes Hotel her und dabei sind wir auf die Revelton Suites gestoßen. Hier werden lauter kleine Appartements vermietet, so hat man in jedem Zimmer eine eigene Küchenzeile mit Geschirrspülmaschine, Couch und Beamer (inkl. Apple TV), Bett, Badezimmer mit Waschmaschine und auch einen Balkon. Perfekt um seinen Urlaub in Ruhe zu verbringen.

Damit wir auch mobil sind, haben wir uns am Flughafen ein Auto gemietet, da es u. a. zum Nationalpark gehen sollte und auch ein Tagesausflug nach Riga (Lettland) geplant war.

Am ersten Abend sind wir nur noch einkaufen gefahren und haben uns dann im Appartement was Kleines gekocht und das war’s dann auch schon.

Tag 2

Nach einem gemütlichen Frühstück ging es für uns an den Flughafen unseren Mietwagen abholen und anschließend ins Kristiine Shopping Centre (direkt um die Ecke). Dort habe ich auch endlich mein lang gesuchtes Stirnband gefunden. Ich bereue es ein wenig, dass ich am rosanen gegeizt habe 🙁

Ansonsten hab ich aber nichts mehr gefunden, in letzter Zeit investiere ich mein Geld mehr in Aktien, Fonds und Kryptowährungen anstatt in Klamotten 😀 Nachmittags sind wir dann in die Altstadt gelaufen, um im Olden Hansa essen zu gehen. Das ist ein Mittelalterrestaurant (wirklich super Atmosphäre!), welches eine Followerin uns empfohlen hatte. Das Essen war wirklich hervorragend und es gibt verschiedene selbstgebraute Biere u. a. auch mit Honig und Zimt. Die Preise haben es allerdings ziemlich in sich.
Später sind wir noch etwas weitergeschlendert und auf eine Rooftop Bar gestoßen. Es ist zwar erstaunlich, dass hier der vierte Stock schon das Rooftop ist, aber hey man nimmt was man kriegt.

Tag 3

Erkundung von Tallinn bei Tag, angefangen wieder in der Altstadt mit einer kleinen Kaffee-Stärkung bei McD. Wir sind einmal durch die ganzen kleinen Gässchen gewandert und dann rundum Tallinn gegangen bis hin zum Schloss Katharinenthal. Leider ist es im Winter nicht ganz so beeindruckend, aber der zugefrorene Schlossgarten hatte auch ein wenig Charme.

Ansonsten könnt ihr dem Coca Cola Plaza auf jeden Fall auch noch einen Besuch abstatten, dort gibt es auch englischsprachige Kinofilme. Weil wir es im Appartement aber so gemütlich haben, haben wir uns lieber für Netflix and chill entschieden.

Tag 4

Unser letzter ganzer Tag wurde für den Laheema National Park genutzt, seid unserem USA Roadtrip sind wir einfach in Nationalparks verliebt. Der Laheema ist ca. 50 Kilometer von Tallinn aus entfernt – je nach Anfang/Ende. Wir sind einfach mal mittenrein gefahren und dann einmal komplett außenrum an der Küste entlang. Hier war es so so wunderschön und idyllisch, einfach unglaublich! Das Meer war traumhaft schön und mit den ganzen Felsen im Wasser hat es was Magisches an sich. Die Straßen sind wirklich schlecht befahrbar (am besten mietet ihr euch einen Truck/Geländewagen) und immer wieder versperren einem Bäume den Weg. Dann wird eben geparkt und zu Fuß weitergegangen. So sind wir auch auf einige coole Sachen gestoßen wie Schützengräben, Raketen und andere Überbleibsel vom Weltkrieg. Außerdem haben wir auch einen Leuchtturm entdeckt, der war aber leider äußerst hässlich und überhaupt nicht fotogen 😀

Im Wald hat es immerwieder Holzstege auf den Wanderwegen, weil rundherum sehr viel Moor und Morast ist, also solltet ihr die Wege und Stege möglichst nicht verlassen (vor allem im Sommer). Nach einem langen und äußerst kalten Tag im Park sind wir auf dem Rückweg noch zum Wasserfall gefahren – ähnlich enttäuschend wie der Leuchtturm.

Tag 5

Ein letztes Frühstück, Kaffee, tanken und dann ging es schon zum Flughafen.

Ich hätte echt nicht gedacht, dass Estland so viel zu bieten hat und bin wirklich froh hier gewesen zu sein. Mich hat ein wenig die Liebe zum Norden gepackt und auf der Wunschliste steht jetzt auch noch Norwegen und Island für die nächsten Jahre 😉

Folge:

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