USA Westküste Roadtrip 2017

Fast 4 Wochen waren wir unterwegs, über 3.300 Meilen sind wir gefahren. Wir haben 4 Staaten, 7 Städte und 7 Nationalparks besucht – nicht alles würde ich wieder so machen.

Dank dem Hurrikan Irma wurde unsere Reise sehr abrupt und spontan unterbrochen. Sämtliche Flüge nach Miami wurden gecancelt, unser dortiges Hotel evakuiert und wir standen nun planungslos in San Diego. Was nun? Unser Mietwagen lief am nächsten Tag ab, da wir ja geplant hatten dort nach Miami zu fliegen, hier hatten wir eigentlich auch alles gesehen bzw. uns viel spontan nichts mehr ein was wir hätten tun können. Eine weitere Stadt hätten wir ohne Auto nicht erreicht und die Preise waren so spontan einfach viel zu hoch und vor allem die Hotelpreise sind dank Irma in die Höhe geschossen. Also haben wir geschaut wie unsere Heimreisemöglichkeiten aussehen und es gab sogar noch einige wenige Plätze in einem Direktflug nach Frankfurt und das sogar bezahlbar! Also schnell alles storniert, umgeplant und am nächsten Tag dann zurück in die Heimat geflogen.

Am Anfang haben wir uns sehr aufgeregt, jetzt sind wir aber doch ganz froh, dass wir heimgeflogen sind. Unsere Kosten haben wir alle vollständig zurückerstattet bekommen (danke!) und in Miami (wäre ein Flug gegangen) hätten wir bei Sturm und Regen wahrlich keine schöne Zeit gehabt. Und da dort ohnehin „nur“ Strandurlaub geplant war, ist das ja jederzeit wiederholbar 🙂

Aber kommen wir nun zum tatsächlich statt gefundenen Roadtrip und meinen Gedanken dazu.

Wir haben einen Großteil unserer Zeit in Airbnb’s verbracht. Das ist zwar vergleichsweise billiger aber würde ich in Zukunft nicht mehr machen. Wenn man den ganzen Tag unterwegs ist gibt es nichts, was man mehr schätzt als eine eigene Dusche und ein eigenes Hotelzimmer! Denn oft wirken die Unterkünfte auf den Bildern auch ganz anders als in der Realität.

Beim nächsten Mal möchte ich auf jeden Fall mehr essen gehen und die ganzen kleinen lokalen Cafés und Restaurants testen. Denn die paar Male (zwei oder drei?) die wir spontan in einem lokalen Restaurant essen waren, waren alle der Wahnsinn! Vor allem das Frühstück in Amerika hat es mir angetan und ich bin wirklich traurig, dass wir nur so wenig davon probiert haben.

Shopping-Malls würde ich in Zukunft auch nicht mehr besuchen bzw. höchstens ein Outlet. Hier waren alle gleich und die Angebote wirklich nicht berauschend. In der Stadt hat man da meist die gleichen oder sogar bessere Angebote bekommen. Kann ich also nicht weiterempfehlen. Ich hatte ja ursprünglich 2.000  Shoppingbudget eingeplant und tatsächlich habe ich gerade mal 200 € gebraucht (das aber auch nur dank den Mitbringseln).

Ansonsten war unsere Reise wirklich wunderschön und ich kann euch allen nur ans Herz legen selbst einmal mit dem Auto Amerika zu erkunden. Die Straßen sind dort auch (fast) alle wunderschön zu fahren und es ist wirklich leer. Da machen einem auch 4 bis 8 Stunden am Tag gar nichts aus! Ich habe in dieser Zeit so viel gesehen, erlebt, gelernt und eins weiß ich genau, ich werde wiederkommen! Nicht nur wieder in die USA (Ostküste du bleibst nicht verschont), auch andere Länder wollen wir bereisen. Für 2018 sind jetzt Thailand, Bali, Japan angedacht, mal schauen wo genau es uns alles hinzieht 🙂

Uns hat die Wanderlust gepackt!

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