Wann ist Whey sinnvoll?

Wann ist Whey sinnvoll?

Ich bin sicher jeder von euch wird täglich damit konfrontiert, sei es auf Instagram, im Fitnessstudio oder im Supermarkt – mittlerweile gibt es Whey überall zu finden. Aber was ist Whey eigentlich? Und wann ist eine Einnahme sinnvoll? Wie kann man es zu sich nehmen? All diese Fragen versuche ich im kommenden Beitrag für euch zu beantworten. Solltet ihr noch irgendwelche Fragen haben, könnt ihr sie auch gerne in den Kommentaren hinterlassen und ich werde sie bestmöglichst beantworten.

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Vornweweg, zu diesem Thema gibt es sehr viele Halbwahrheiten im Internet zu finden und es hat grundsätzlich jeder eine eigene Ansicht. Ich werde euch meine Ansichten vorstellen und so gut es geht auch entsprechend belegen.

Was ist Whey überhaupt?

Das Whey gehört zu den Proteinpulvern, diese sind meist aus Molkeproteinen, mittlerweile gibt es aber auch ein riesiges Angebot an veganen Sorten (z. B. Sojaprotein, Mandelprotein und Erbsenprotein). Nicht jedes Whey ist gleich, bei den Nährwerten gibt es sehr große Unterschiede. Diese ergeben sich aus der Zusammensetzung des Proteinpulvers, so haben manche Pulver nur 60% Proteinanteil und andere 80%. Außerdem gibt es auch die sogenannten Iso Wheys (Isolat = kein Gemisch), hier ist der Proteinanteil deutlich höher und liegt meist bei 90-95%.

Wann ist eine Supplementierung sinnvoll?

Ja es stimmt natürlich, dass man seinen Proteinbedarf auch mit einer „normalen“ Ernährung decken kann. Aber das heißt noch lange nicht das es einfach ist bzw. es anders nicht sinnvoller ist. Nicht nur wenn man sportlich aktiv ist gelingt es einem nicht immer den persönlichen Eiweißbedarf zu decken, auch als „Normalo“ kann das schwierig sein.

Ich esse zum Beispiel überhaupt nicht gerne Fleisch und kann aufgrund einer Allergie auch keinen Quark und Frischkäse essen – alles was eiweißreich ist. Und kein Mensch isst jeden Tag kiloweise Bohnen um auf sein Eiweiß zu kommen (ich zumindest nicht), daher sind Proteinpulver eine wunderbare Alternative bzw. Unterstützung zur Ernährung.

Eine Supplementierung ist also sinnvoll, wenn die Ernährung nicht ausreicht um den persönlichen Eiweißbedarf zu decken oder auch um andere Lebensmittel damit zu ersetzen. Man kennt ja auch die Horrorstorys von abgepackten Supermarktfleisch von wegen Hormonen etc. und es kann sich nun mal nicht jeder Biofleisch leisten, wieso dann nicht lieber einen Proteinshake trinken und auf ein bisschen Wurst verzichten? (auch hier meine Meinung)

Eiweißbedarf

Wie berechnet man eigentlich seinen Eiweißbedarf und von welchen Faktoren ist er abhängig? Dazu gibt es im Internet wieder diverse verschiedene Formeln, ich stelle euch kurz ein paar Richtwerte vor welche ich im Studium gelernt habe, da ich persönlich sehr gute Erfahrungen damit gemacht habe:

Nicht-Sportler 0,9g Eiweiß pro kg Körpergewicht

Hobby-Sportler (moderates Training) 1,0g Eiweiß pro kg Körpergewicht

Sportler/Läufer (intensives Training) 1,5g Eiweiß pro kg Körpergewicht

Wettbewerbssportler 2,0g Eiweiß pro kg Körpergewicht

Wie kann ich Whey zu mir nehmen?

Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und ich kann voll und ganz nachvollziehen, dass nicht jeder auf Proteinshakes steht. Ich habe mich ehrlicherweise auch erst daran gewöhnen müssen. Deshalb stelle ich euch jetzt daneben noch zwei einfache und schnelle Rezepte vor, wie ihr euer Whey auch ohne Shake zu euch nehmen könnt.

Protein-Shake

Je nach Whey finde ich Proteinshakes gar nicht so übel. Mir persönlich schmeckt vor allem Vanille richtig gut. Grundsätzlich schmeckt es mit Milch natürlich viel viel besser als mit Wasser (meine Meinung), da frau aber doch immer Kalorien sparen möchte, greift man dann doch eher zu Wasser. Mein Tipp ist es auf 30g Whey maximal 150-200ml Wasser zu nehmen, dann rutscht es viel besser. Außerdem kann man es auch noch mischen, mein absoluter Lieblingsshake sind dann 100ml Wasser und 100ml Kokosmilch (von Alpro, das sind glaub max 20 kcal), schmeckt deutlich besser 🙂

Oatmeal

Eines meiner persönlichen Lieblingsrezepte, gibt es bei mir jeden Tag zum Frühstück. Geht so schnell und kann auch wunderbar vorbereitet und mitgenommen werden, perfekt für alle die nicht in Ruhe dahein frühstücken können. Außerdem kann man es sowohl warm als auch kalt essen.

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Ihr braucht für eine Portion:

  • 70g Haferflocken (fein)
  • 30g Whey (hier mit ESN Iso-Whey in Chocolat Nut Dream)
  • 250ml Wasser
  • 100ml Kokosmilch (Alpro)
  • 1 TL Gewürze (ich nehme am liebsten Kaffeekuss von Just Spices, aber viele mögen auch Xucker, Zimt, Süßstoff,…)

Alles in eine Schüssel geben und sehr gut verrühren, sodass sich das Whey auflöst und keine Klumpen bildet. Wichtig ist dass die Masse in der Schüssel noch genug Platz zum Quellen hat. Das ganze dann für 3 Minuten bei 800 Watt in die Mikrowelle geben und anschließend noch 2 Minuten dort ziehen lassen. Dann nach Belieben mit Obst garnieren und genießen!

Nährwerte (ohne Obst): 396 Kalorien / 44 g Kohlenhydrate / 7 g Fett / 35 g Eiweiß

Waffeln

Etwas das man auch super vorbereiten kann und nicht nur ein tolles Frühstück am Wochenende, sondern auch ein wunderbares Mittagessen ist.

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Ihr braucht für eine Portion (4 Waffeln):

  • 50g Haferflocken (fein)
  • 75g Magerquark (0,2% Fett)
  • 1 Ei
  • 1 TL Backpulver
  • 30g Whey (hier ESN Designer Whey in Vanilla Ice Cream)

Einfach alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und sehr sehr gut verrühren! Dann für 15 Minuten in den Kühlschrank zum Quellen stellen und erst anschließend im Waffeleisen oder in einer SIlikonform (bevorzuge ich) ausbacken.

Nährwerte (ohne Obst): 412 Kalorien / 34g Kohlenhydrate / 8 g Fett / 48 g Eiweiß

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Dieser Blogbeitrag ist mit freundlicher Unterstützung von Fitmart.de entstanden.

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