Auf Instagram erfolgreich bleiben?

Im vorherigen Teil der Instagram-Reihe habe ich euch erzählt wie ihr auf Instagram erfolgreich werden könnt. Heute geht es darum, wie man auf Instagram erfolgreich bleiben kann. Denn eins ist klar, so schnell wie man aufsteigt, so oft stürzt man auch wieder ab 😉

Schnelles vs. langsames Wachstum

Deshalb sollte generell eher ein langsamer und nachhaltiger Follower-Aufbau angestrebt werden. Instagram hat immer wieder neue Updates und auch der Algorithmus wechselt von Zeit zu Zeit. Aus diesem Grund ist es auch ganz normal, dass eure Reichweite schwankt. Es gibt Zeiten wo es besser läuft und eben auch schlechter. Shoutouts bringen zum Beispiel immer ein schnelles Wachstum, aber die von dort generierten Follower sind oft nicht ganz so langlebig.

Das könnt ihr zum Beispiel ganz gut auf unserem @verwolft-Account beobachten.

Hier hatten wir im März und April ungefähr 30 Shoutouts von Seiten mit 200k – 2 Mio Abonnenten und dort kamen natürlich sehr viele Follower neu dazu. Allerdings gehen davon auch wieder relativ viele mit der Zeit, weil sie eben nur diesen kurzen Ausschnitt unseres Contents kannten.

Da wir aber generell eine extrem starke Reichweite erzielen, ist unser Wachstum trotzdem positiv.

Bei Accounts mit „normalen“ Reichweiten könnte das allerdings auch schnell in ein negatives Wachstum laufen. Deshalb lieber langsam und nachhaltig Abonnenten gewinnen.

Der Vorteil einer langsam aufgebauten Community ist auch, dass diese dich oft deinen ganzen Weg lang begleiten. Und auch wenn du dann mal Phasen hast in denen du weniger bis gar nicht postest, so erreichst du diese Leute oft noch zu einem großen Teil!

Auf meinem @nicolinasworld-Account bin ich beispielsweise schon seit über einem halben Jahr bei weitem nicht mehr so aktiv wie früher. Ich arbeite mittlerweile an einem eigenen Projekt (inspiriert durch meinen Job als Influencer) und habe daher nicht mehr so viel Zeit wie früher. Und ehrlicherweise ist es deprimierend, wenn dein Hund so viel besser ankommt als du selbst 😉

Aber ich habe mir dort über die letzten 4 1/2 Jahre dennoch eine treue Community und auch tolle Partner erarbeitet. Mit vielen arbeite ich schon seit dem Beginn der Influencer-Szene zusammen und das ist auch einiges wert.

Sei du selbst

Auch wenn es mal nicht mehr so läuft wie am Anfang heißt das nicht, dass das Ende gekommen ist. Ein konstantes Wachstum ist zwar klasse, aber wie überall im Leben gewinnt Qualität vor Masse! (ich bitte um Zuspruch für diesen tollen Reim :D)

Ein hochwertiger Content, tolle Bilder und Authentizität zählen mehr als die Anzahl der Follower. Denn die meisten Unternehmen suchen ihre Influencer danach aus, dass sie zum Unternehmen passen. Also muss vor allem die Persönlichkeit stimmen! Wer hier mit 10 verschiedenen Unternehmen aus der gleichen Branche arbeitet, hat schlechte Karten.

Beispiel:

Influencer A hat 50.000 Follower und in den letzten 2 Monaten für 5 verschiedene Teehersteller geworben.

Influencer B hat 10.000 Follower, zeigt regelmäßig wie gerne er Tee trinkt und hat in den letzten Monaten für keinen Teehersteller geworben.

Ich garantiere euch, dass jedes Unternehmen (etwas Social Media Erfahrung vorausgesetzt) sich trotz geringerer Reichweite für Influencer B entscheiden wird!

Sei interessant!

Es ist ganz normal, dass du dich im Laufe der Zeit weiterentwickelst und dich persönlich veränderst. Nimm deine Follower einfach auf deine Reise mit.

Was auch immer richtig gut ankommt ist, wenn du dich mit anderen Instagrammern triffst. Die Leute lieben es ihre Lieblings-Influencer auf einem Haufen zu sehen 😀

So, eigentlich war das der letzte Teil meiner Instagram-Reihe. Aber ich habe noch so viele Fragen von euch bekommen, dass ich wohl erstmal nicht aufhören kann. Deshalb geht’s im nächsten Kapitel rundum das Thema Kooperationen.

Folge:

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