Heuschnupfen – meine Leidensgeschichte

Heuschnupfen – meine Leidensgeschichte

Was soll ich sagen, ich hasse Heuschnupfen! Es gibt wirklich nichts Lästigeres und schränkt einen unglaublich in seiner Lebensqualität ein. Jeder der ihn hat wird mir zustimmen und wer verschont ist – sei froh!

Dieses Jahr ist ein richtig heftiges Jahr und viele werden merken, dass sie Symptome haben obwohl das die letzten Jahre nicht der Fall war. Das Gute ist, ihr seid ganz am Anfang und in der Apotheke gibt es eine große Auswahl an Medikamenten 😉

Und falls ihr wissen wollt, wie es in schlecht aussieht einfach weiterlesen.

Was ich mit Heuschnupfen alles durchgemacht habe:

Der Heuschnupfen ist Schuld. Jahrelang habe ich die Sonne gemieden, von Frühling bis Spätsommer das Haus wirklich nur im äußersten Notfall verlassen. Im Freibad war ich (wenn überhaupt) 10 mal in meinem ganzen Leben. Wieso? Heuschnupfen! Seit ich denken kann leide ich darunter und als Kind gab’s auch noch ein allergisches Asthma obendrauf – Jackpot!

Auf was ich allergisch bin?

Einfach alles. Ich habe wirklich von Februar bis September Symptome. Denn egal ob Gräser, Pollen oder Bäume, nichts ist mir wohl gesonnt. So kam es auch, dass ich gefühlt sämtliche Medikamente durchprobiert habe und nie eine richtige Besserung hatte. 2016 habe ich mich dann mal wieder beim Arzt testen lassen auf insgesamt 20 Erreger und WOW! Ich habe bei 18 von 20 einfach mal 6 Punkte auf die Skala gebracht – normalerweise geht sie nur von 1-5 und die 6 ist nur für eine abartige Reaktion gedacht. So habe ich es dann auch in eine klinische Studie des Frauenhoffer Instituts geschafft.

Heuschnupfen Test meine Quaddeln

In der Studie wurde man insgesamt 4 Wochenende nach Hannover verfrachtet, da es dort ein eigens angelegtes Allergiezentrum gibt mit künstlichem Pollenflug. War echt etwas creepy dort mit 11 anderen in einem umglasten Raum zu sitzen und sich beim Niesen beobachten zu lassen, aber hey was tut man nicht alles für eine Besserung?

Wieso ich aus der klinischen Studie geworfen wurde:

Dazu gab es über einen Zeitraum von 3 Monaten wöchentlich eine Spritze mit einem Allergen. Danach musste man nochmal ein paar Stunden warten und es wurde die Schwellung gemessen. Und aus diesem Grund bin ich nach meinem ersten Wochenende in Hannover sowie 4 Spritzen aus der Studie entfernt – ich war ZU ALLERGISCH. Mit einer Schwellung am Oberarm von 15 – 19 cm (nach mehr Spritzen wurde es weniger), habe ich die Studienskala leider um mehr als das Doppelte gesprengt und konnte nicht weiter berücksichtigt werden.

Freundlicherweise hat sich das Klinikum aber bereit erklärt mich trotzdem bis zum Ende zu spritzen, um mir vielleicht ein wenig Linderung zu verschaffen. Für genau einen Sommer ging es mir auch relativ gut, aber das hat sich dieses Jahr schon längst wieder gelegt – ich Glückspilz haha.

Immunisierung, Akupunktur, diverse Medikamente (plus die Studie) und leider bis heute nichts wirklich Hilfreiches gefunden. Deshalb musste ich leider wieder zu cortisonhaltigen Medikamenten zurückkehren, denn mit meinem Milo kann ich es mir nicht erlauben daheim zu verrotten 😉

Wer von euch hat auch Heuschnupfen oder eine andere doofe Allergie? Lasst es mich wissen, geteiltes Leid ist halbes Leid.

Folge:

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