intuitive Ernährung – so geht’s

intuitive Ernährung – so geht’s

Das ich von Diäten nicht viel halte wisst ihr von meinem letzten Beitrag zum Thema Diätwahn. Für mich ist eine intuitive Ernährung viel sinnvoller. Außerdem ist Tracken echt anstrengend und nicht alltagstauglich. Und keiner kann mir erzählen, er wisse nicht was gesund ist 😉 Auch die Menge lässt sich gut einschätzen – wenn man zu sich ehrlich ist. Ist ja alles kein Hexenwerk. Eine gesunde Ernährung scheitert an der Motivation, nicht dem fehlenden Wissen.

Mein Gewicht schwankt das Jahr über um +/- 2 kg und das hängt eher mit meiner Sportmotivation zusammen und mal ehrlich, ist nicht gerade ein großer Unterschied. Deshalb find ich Diäten auch absolut nicht notwendig. Wer sich das Jahr über gesund ernährt, nimmt auch nicht im großen Stil zu und muss nichts wieder runterhungern 😉

Intuitive Ernährung, so mach ich’s:

Gesund und ausgewogen

Stichwort Nummer eins: gesunde Ernährung. Was heißt das? Ich esse sehr viel Obst und Gemüse, wirklich zu jeder Mahlzeit. Es schmeckt, sättigt und hat natürlich jede Menge wichtige Nährstoffe für unseren Körper.

Ich ernähre mich nach keiner bestimmten Form, ich esse sowohl Kohlenhydrate, als auch Fette – so wie ich Lust darauf habe. Es gibt keine Lebensmittel die ich mir verbiete, aber gesundheitsbedingt verzichte ich auf einige Sachen größtenteils.

Glutenfrei und wenig Milchprodukte

Bei mir gibt es hauptsächlich Reis, Haferflocken und Maiswaffeln. Zum einen vertrage ich Weizen nicht (und Dinkel, Vollkorn etc. auch nicht sonderlich gut) und zum anderen hab ich Nudeln und Brot sowieso noch nie besonders gemocht. Mich überkommt einmal im Monat die Lust auf ein Nutellabrot, aber das war’s dann auch haha. Gebacken wird meistens mit gemahlenen Haferflocken. Allerdings bin ich nur selten für Pancakes und Kuchen motiviert 😉

Ernährung vegan einfach gesund Smoothie Bowl Rezept

(Rezept für diese vegane sommerliche Smoothie Bowl)

Weil ich Milchprodukte auch nicht gut vertrage (musste über ein Jahr komplett darauf verzichten aufgrund einer allergischen Reaktion), versuche ich nur 1-2 Mal pro Woche welche zu essen. Das läuft dann eigentlich immer auf Quark hinaus, den liebe ich einfach! Das war auch der Übeltäter der 2016 zu meiner Allergie führte (1kg täglich und das über Monate ist nicht zu empfehlen).

zuckerfreie Ernährung

Ich verzichte fast vollständig auf Industriezucker. Porridge, Milchreis etc. koche ich ohne Süßungsmittel und beim Backen greife ich auf Kokosblütenzucker zurück (ganz andere Wirkung auf den Insulinspiegel). Natürlich esse ich ab und zu mal was Süßes, aber das hält sich eben in Grenzen. Glücklicherweise stehe ich nämlich ohnehin nicht auf Süßes. Was ich mag sind Eis, Kekse und Kuchen. Gummibärchen, Schokolade und Chips reizen mich überhaupt nicht.

Ich habe einfach für mich selbst gemerkt, dass ich deutlich mehr Energie und Fokus habe, je natürlicher ich mich ernähre. Bei mir gibt’s zum Beispiel auch kaum Fertigprodukte (außer mal ne TK-Pizza). Fast Food find ich ja ohnehin schrecklich, siehe Essen in Amerika 😀

Jetzt bin ich neugierig wie ihr euch so ernährt. Achtet ihr auf etwas Bestimmtes?

intuitive Ernährung so schaffst es auch du

 

Folge:

7 Kommentare

  1. Juni 6, 2018 / 6:38 pm

    Das Grundkonzept von intuitiver Ernährung gefällt mir auf jeden Fall super gut. Ich glaube grundsätzlich weiß der Körper immer sehr genau, was er gerade braucht und teilt uns das auch mit. Wir müssen nur lernen das ganze auch zu verstehen. Seine Ernährung mal zeitweise zu tracken finde ich dennoch sinnvoll, einfach um für sich selbst mal zu sehen wo die Kalorien-Fallen des Alltags so lauern und zu lernen wovon man getrost auch eine zweite Portion essen kann.

    Liebe Grüße, Milli
    (https://www.millilovesfashion.de)

  2. Juni 6, 2018 / 8:00 pm

    Ich bewundere dich, dass du mit deiner Ernährung so zielstrebig bist und das auch schon so lange durchhältst. Ich achte zwar auch auf gesunde Ernährung, aber ab und zu darf es dann auch mal ein leckeres Eis oder ein Stück Kuchen sein. Gerade im Sommer liebe ich große Eisbecher – und dann richtig mit Sahne und viel Soße 😉 Haferflocken mit frischen Obst mag ich auch sehr gerne zum Frühstück.
    Alles Liebe Marie

  3. Juni 6, 2018 / 8:19 pm

    Derzeit versuche ich auch, auf Zucker zu verzcihten. Abr auch auf Kohlenhydrate. Heute erst wieder gemerkt, nach zweimal Salat zum Mittag heute in die Kantine und prompt ins Mittagstief gerutscht…

  4. Juni 7, 2018 / 8:39 pm

    Hallo Liebes
    Das versuche ich auch immer, aber ich vertrage so ziemlich fast gar nichts mehr. Nun hat mein Arzt mir aber Hoffnung gemacht und vielleicht kann ich eine besondere Therapie durchführen lassen. Drück mir die Daumen

    Liebst Linni
    http://www.linnisleben.de

  5. Juni 7, 2018 / 10:35 pm

    Liebe Nicola,
    ich lebe seit Januar weitestgehend zuckerfrei. Ab und an esse ich mal eine Kugel Eis, aber wirklich ganz selten.. und es geht mir echt gut damit. Am Anfang hatte ich einen richtigen Entzug mit Kopfschmerzen und Co. Nach 3 Tagen hat sich das Ganze dann beruhigt und seit her bin ich „clean“ 🙂

    Ich mache WeightWatchers und liebe es. Man isst ausgewogen und hat einfach eine ganz sensible und bewusste Einstellung zum Essen. Es ist echt schön gar keine Diät mehr, sondern viel mehr eine Unstellung. Ich hab damit richtig Erfolg 🙂

    Den Begriff intuitive Ernährung kannte ich übrigens noch gar nicht 🙂

    Liebste Grüße,
    Sarah

    http://www.vintage-diary.com

  6. Juni 7, 2018 / 11:00 pm

    finde ich einen wirklich tollen Ansatz! leider ist es uns heutzutage ja kaum noch möglich so intuitiv zu essen … ich versuche aber auch immer auf mein Bauchgefühl zu hören, denn meistens sagt das schon, was mir guttut 🙂

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com
    Liebe was ist auf Instagram

  7. Rainer
    Juni 16, 2018 / 1:39 am

    Es ist eine Wohltat mal einen Blogbeitrag zu gesunder Ernährung zu lesen, ohne sich Predigten und Dogmen anhören zu müssen. Du hast ja auch wirklich eine ganze Menge für dich ausprobiert. Ich denke auch, dass es ganz auf den individuellen Körper ankommt – und was dieser gut verarbeiten kann. Ich habe keine Ahnung warum, aber es scheint einfach Menschen zu geben, die zum Beispiel ohne Fleisch viel gesünder leben. Andere scheinen es zu brauchen. Das schwankt auch bei zum Beispiel Rohkost individuell sehr stark. Einige können sich fast nur davon ernähren – anderen schlägt es total auf den Magen. Meine Frau ernährt sich zum Beispiel vegan. Ich brauch aber Fleisch. Das gab zuerst natürlich einige Streitigkeiten, bis ich die vegane Ernährung ausprobiert habe und einfach ständig krank wurde. Bei ihr wirkt es genau anders herum, sie wird gar nicht mehr krank, seit sie vegan ist und war davor ständig erkältet. Es scheint einfach unterschiedlich zu sein und da muss jeder auf seinen Körper hören. Meine Frau und ich haben allerdings den Kompromiss geschlossen, dass ich den Fleischkonsum wenigstens sehr bewusst gestalte. Das heißt keine Tiere aus der Massenhaltung. Ich bestelle zum Beispiel nur noch bei aumaerk.at/fleisch/, weil da großes Augenmerk auf die Tierhaltung gelegt wird. Außerdem werden hier auch keine Antibiotika im Tierfutter geduldet, was auch für meine Gesundheit gut ist. Die Menschen sollten vor allem anfangen sich bewusste zu ernähren, statt das ganze Fertigessen in sich hinein zu schaufeln, ohne darauf zu achten, was der Körper eigentlich sagt, was er möchte.

    Rainer

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