Jahresrückblick 2017

Jahresrückblick 2017

Mein Jahresrückblick – mein 2017

Leute ihr kennt es bestimmt auch. Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und wir fangen an zu reflektieren, machen einen Jahresrückblick. Was ist dieses Jahr alles passiert? Habe ich meine Ziele erreicht? Was habe ich falsch gemacht? Was wünsche ich mir für’s neue Jahr? Was soll anders laufen?

Fragen über Fragen und jede Menge Gedanken. Wenn ihr mich fragt, dann ist dieses Jahr wirklich im Nu verflogen. Ich hatte schon öfters das Gefühl, dass die Zeit schnell verstreicht, aber dieses Jahr war echt unglaublich. Aber es ist auch einfach so viel passiert! Deshalb hier ein kleiner Jahresrückblick über die Geschehnisse und meine Gefühle.

Januar bis April – Tiefpunkt

Lasst es mich so sagen: ich war todunglücklich! Ich habe meinen Job zwar geliebt, dafür meine Arbeitsstelle gehasst. Ich bin dermaßen ungern ins Büro gegangen, ich hatte sogar in Betracht gezogen zu kündigen und meine Ausbildung unvollendet zu lassen (wegen 2 Monaten). In der Verzweiflung wird man bekanntlich aber erfinderisch und ich habe ein Schlupfloch im Gesetz gefunden.

Ich hatte einen Autounfall mit einem Totalschaden zur Folge und musste dann schauen, wo ich ein neues Auto herbekomme. Als Azubi ist es nämlich wirklich unmöglich eines zu leasen, da nur das laufende Einkommen zählt und kein Vermögen. Dank meinem Gewerbe, ging es dann aber doch (btw ich liebe liebe liebe mein Auto).

Ein kleines Highlight war meine Reise nach New York. Da war mein erster Aufenthalt in Amerika und ich habe mich augenblicklich in die Staaten verliebt. Es sollten noch einige weitere Reisen folgen 😉

Mai bis Juni – Prüfungen done

Im Mai hatte ich den ersten Teil meiner Abschlussprüfungen und dann auch direkt gekündigt. Weil mein Chef mich aber partout nicht gehen lassen wollte, habe ich mich tatsächlich überreden lassen zu bleiben (und es immer wieder bereut haha). Die Prüfungen habe ich erfolgreich bestanden und somit auch alle Weichen für die kommenden Monate gelegt.

Jetzt stellte sich mir zum ersten Mal die Frage: Möchte ich ein Vollzeitblogger sein? Ich habe mich davor gefürchtet kein festes Einkommen zu haben bei gleichzeitig sehr hohen Fixkosten. Vor allem eine Krankenversicherung stellte sich als enormes Problem heraus. Privat ist mit extremen Risikozuschlägen aufgrund meiner Gesundheitsgeschichte verbunden. Dagegen ist die “freiwillige” Versicherung in der Gesetzlichen vergleichsweise super teuer (bereits um die 400 € bei gerade mal 2.000 € Umsatz!). Deshalb habe ich mich dann auch erstmal dazu entschlossen, meinen Arbeitsvertrag zu verlängern.

Juli bis September – neue Wohnung, lange Reise

Im Juli haben mein Freund und ich unsere gemeinsame Wohnung bezogen und ein kleiner Traum ist in Erfüllung gegangen. Bei 4 Zimmern habe ich endlich genug Platz für ein eigenes Büro und ein großes Fotozimmer und konnte alles nach meinen Vorstellungen einrichten.

Außerdem stand unsere 5-wöchige Reise in die USA an. Wir haben den ganzen Sommer mit einem langen Roadtrip entlang der Westküste verbracht. Bei durchschnittlichen Temperaturen von 38 Grad war es zwar ziemlich heiß, dafür habe ich in meinem Leben noch nie so viel von einem anderen Kontinent gesehen und so viel erlebt. Dank dem Hurrican haben wir Miami leider nicht mehr gesehen, aber 4 Wochen waren auch schon mal ein schöner Anfang.

Oktober bis Dezember – neues Studium, neue Arbeit

Nach der langen Reise fiel es mir umso schwerer wieder in den Arbeitsalltag zurückzufinden. Man gewöhnt sich einfach zu schnell an die Freiheiten und Vorzüge ohne 8-to-5-Job. Als dann klar wurde, dass unser Unternehmen meinen Geschäftszweig zum Jahresende schließen wird, habe ich nicht gezögert und einen Aufhebungsvertrag vorgeschlagen. Denn glücklich war ich schon ewig nicht mehr und wie heißt es so schön: wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

Und dann ging alles erst so richtig los. Ich habe Ideen gesammelt, Entschlüsse gefasst und letztendlich lief es auf folgendes hinaus – die Selbstständigkeit. 2018 wird die Unternehmensgründung stattfinden und bis dahin muss alles Notwendige für die “Wandlung” von Gewerbe in GmbH vorbereitet werden. Aber das würde jetzt wirklich den Rahmen sprengen 😉

Kurzerhand habe ich den Ausbildungsschein gemacht, um einen Auszubildenden einstellen zu können und im Oktober fing dann auch schon meine Weiterbildung an (Rechnungswesen und Steuern internationales und nationales Recht, Master).

Ich habe meinen Partner in crime gefunden und zusammen mit der lieben Swetti treffe ich mich regelmäßig, um an unserer beider Unternehmen zu arbeiten und uns gegenseitig zu helfen und zu motivieren. Schritt Nummer 1 bei dem Ganzen ist ein positives Denken! Klingt banal? Macht das Leben aber so viel einfacher! Denn wenn du erst einmal all die Zweifel loslässt (werde ich genug Aufträge haben, um meine Miete etc. begleichen zu können? Wird es funktionieren? ), dann lässt es sich gleich viel besser arbeiten.

Was waren eure Highlights 2017? Oder hattet ihr besondere Rückschläge?

 

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2 Kommentare

  1. Dezember 31, 2017 / 11:58 am

    Hallo Liebes,
    auch, wenn das Jahr nicht so gut begonnen hat, scheint das Ende ja nicht besser hätte laufen können. Ich freue mich schon darauf mehr von deiner GmbH zu erfahren 🙂

    Liebst Linni
    http://www.linnisleben.de

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