Kooperationswahnsinn

Ein Thema das wirklich immer präsent ist – Kooperationen. Ständig wird darüber diskutiert und nur selten sind die Kommentare und Meinungen wirklich konstruktiv, den Bloggern wird unterstellt gierig zu sein und den Followern neidisch zu sein. Daher hab ich mir gedacht, dass ich euch auch mal meine Meinung dazu schreibe bzw. euch erkläre wie ich das handhabe. Ich finde es wichtig, dass das alles immer transparent ist.

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Extra Kartons gesammelt (Spaß war einfach zu faul zum Wertstoffhof zu gehen :D)

Wie die meisten von euch vermutlich wissen habe ich einen ganz normalen 40-Stunden-Job und muss nebenher auch noch für meine Abschlussprüfungen 2017 lernen (bzw. die erste Teilprüfung war diesen Freitag und dann kommen im Mai und Juli 2017 noch welche). Zusätzlich habe ich ja auch noch meinen Instagram-Account und diesen Blog – auch nochmal mindestens 15-20 Stunden Arbeit pro Woche. Meine Zeit ist also relativ begrenzt, denn Fitness, Familie und Freunde hat man ja auch noch 😉

Daher versuche ich mit meinem Hobby, dem Bloggen, mir etwas dazu zu verdienen. Und das funktioniert am besten über Kooperationen. Vorneweg möchte ich noch klarstellen, dass ich bereits studiert habe, sowohl dual als auch an einer “normalen” Universität. Während dieser Zeit hatte ich mehrere Nebenjobs (auch beim dualen Studium) um mir das Studium finanzieren zu können, daher weiß ich wie es ist für sein Geld zu arbeiten. Aufgrund dieser Erfahrungen (und meinem momentanen Job) weiß ich es sehr zu schätzen, dass ich “nur mit einem Foto” Geld verdienen kann. Ich möchte damit nicht sagen, dass Bloggen leicht sei oder wenig Arbeit, dem ist absolut nicht so (siehe dazu auch meinen letzen Blogpost)! ABER man kann sich die Zeit dafür einteilen und das ist wesentlich einfacher als von 8 – 17 Uhr zu arbeiten und dann abends nochmal von 18-22 Uhr bei Edeka zu kassieren oder das ganze Wochenende auf einer Messe als Hostess zu stehen (habe ich alles schon hinter mir).

Daher bin ich ein großer Fan von Kooperationen! Die machen zumindest mein Leben deutlich einfacher 🙂

Natürlich gibt es gute und schlechte Kooperationen, welche die zu mir und meinem Account passen und welche die es nicht tun. Wir Blogger bekommen wöchentlich Anfragen und nehmen nur die wenigsten davon auch tatsächlich an. Mir persönlich ist es wichtig authentisch zu bleiben, ich versuche nur für Produkte zu werben zu denen ich stehe und die ich auch ohne die Kooperation kaufen würde. Ich spreche jetzt bewusst von “versuchen”, denn ich bin mir nicht sicher ob mal der Zeitpunkt kommen wird an dem ich ein so tolles Angebot bekomme, welches ich nicht ausschlagen möchte (auch wenn mir das Produkt nicht zu 100% zusagt).

Im August ist mir zum Beispiel jemand ins Auto gefahren – Kostenvoranschlag 2.400 €! Trotz Anwalt ist bis heute noch keine Reparaturfreigabe erfolgt (habe inzwischen endlich einen Gerichtstermin für Dezember). Ich konnte mein Auto zumindest so weit reparieren, dass ich damit noch ins Geschäft fahren kann. Als ich dann eine Kooperationsanfrage für eine Dating-App bekommen habe, bei welcher ich eine vierstellige Summe bekommen hätte, musste ich schon dreimal darüber nachdenken, ob ich diese Anfrage wirklich ablehne. In dem Moment war ich (noch) nicht so verzweifelt, dass ich das Geld unbedingt gebraucht hätte, deshalb habe ich das Angebot abgelehnt. Aber wer weiß ob nicht irgendwann mal ein Zeitpunkt kommt, an dem ich das Geld unbedingt brauchen werden.

Deshalb ist es mir auch so wichtig, dass ihr immer erkennen könnt, ob es sich bei meinen Postings um eine bezahlte Kooperation handelt. Dazu verwende ich immer #werbung unter meinen Instagram-Postings bzw. auf Blogposts den Hinweis, dass es sich um eine Kooperation handelt. Um mir selbst treu zu bleiben versuche ich möglichst wenige und dafür langfristige Kooperationen einzugehen. Dank meinem Sponsor Womensbest ist das nun auch möglich.  Was ihr mit Sicherheit auch schon des Öfteren bei mir gesehen habt, sind die Produkte von odernichtoderdoch – das sind alles Produkte zu denen ich absolut stehe und die ich auch vor meiner “Instagram-Karriere” konsumiert habe 😉

Da ich weiß wie es ist mit wenig Geld auskommen zu müssen, möchte ich nicht für überteuerte Produkte werben, welche ich mir selbst nicht leisten könnte (ohne sie geschickt zu bekommen). Ihr werdet bei mir auch nie irgendwelche Codes finden, weil ich Profile furchtbar finde, die einem für jedes Produkt einen Code anpreisen bloß weil sie dafür eine mickrige Provision bekommen. Wenn ihr mal bei mir einen Code sehen solltet, dann garantiert nur zu eurem Vorteil und nicht zu meiner Bereicherung.

Ich habe zum Beispiel meinem Bruder dieses Jahr zu seinem 18. Geburtstag eine Daniel Wellington Uhr geschenkt und eine Woche nach dem Kauf kam auf Instagram die erste Werbewelle mit den 15%-Gutscheincodes. Damals hab ich mich so geärgert, dass ich die Uhr schon gekauft hatte, denn hier wären 15% weniger eine Menge Geld gewesen. Bei solchen Dingen haben Gutscheincodes wirklich einen Nutzen für die Leser. Daher würde ich sowas auch sofort kommunizieren 🙂

Aber der Beitrag wird schon wieder viel zu lang und ich verliere meinen Faden. Wenn ihr noch Fragen zu diesem Thema habt, könnt ihr mir sehr gerne schreiben (oder einfach hier einen Kommentar hinterlassen), dann beantworte ich sie euch gerne 🙂 Ihr könnt auch mal bei der lieben Naomi vorbeischauen, sie hat neulich auch einen fantastischen Beitrag zu diesem Thema verfasst und mich zu diesem hier inspiriert.