Die Arbeit hinter den Fotos

Die Arbeit hinter den Fotos

Heute mal wieder ein anderes Thema, immer wieder kriege ich böse Kommentare oder Nachrichten, dass es doch so einfach sei mal eben ein Foto zu machen und es frech wäre dafür Geld zu bekommen. Deshalb möchte ich euch ein wenig die Augen öffnen, wieviel Arbeit tatsächlich hinter einem Foto steckt.

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Natürlich gibt es ab und zu mal ein Foto, was wirklich innerhalb von 2 Minuten enstanden ist – zum Beispiel wenn man auswärts essen geht. Aber das ist eines von 30 im Monat! Die anderen Fotos erfordern wesentlich mehr Zeit und Arbeit. Klar ein Foto ist schnell geschossen, aber das ist nun mal nicht alles. Zunächst muss man alles vorbereiten, dekorieren, verschiedene Motive aufbauen, es wird aus mehreren Blickwinkeln fotografiert und vor verschiedenen Hintergründen. Das Gekochte noch warm zu essen ist wirklich eine Wunschvorstellung 😉 Bei Personenbildern ist das ganze nochmal schwieriger. Entweder man muss mit Stativ fotografieren, wobei das oft von den Lichtverhältnissen auch schwierig ist, oder man muss sich einen Freund zum Fotografieren suchen. Anschließend müssen die Bilder auch noch bearbeitet werden, bevor man sie auf Instagram oder Ähnliches hochladen kann.

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Doch wer hat schon jeden Tag die Zeit? Gerade auch bei Kooperationen mit festen Terminen ist es nicht immer möglich noch am gleichen Tag etwas zu machen. Das erfordert meist Vorbereitung. Ich kann zum Beispiel ausschließlich am Wochenende fotografieren. Denn wenn ich um 17 Uhr Feierabend habe und anschließend trainieren gehe, bin ich vor 19 – 20 Uhr nicht zu Hause und um die Uhrzeit kann man (vor allem im Winter) das Licht absolut vergessen. Da kriege ich selbst mit meinen Tageslichtlampen kein schönes Bild mehr hin.

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Also nimmt man sich am Wochenende die Zeit um einiges an Content vorzuproduzieren. Letzten Sonntag war es mal wieder soweit,  um 10 Uhr morgens habe ich mich mit Marie zum ersten Fotoshooting in Stuttgart getroffen. Danach hat es kurz für einen Kaffee und ne Portion Süßkartoffelpommes gereicht, bevor es schon weiterging nach Esslingen zu Fotoshooting Nr. 2 mit Julius von Dreamteamfitness. Bis 19 Uhr waren wir fleißig mit Fotografieren beschäftigt und sind zum Abschluss noch in Stuttgart was essen gegangen. Daheim war ich dann um 21 Uhr.

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Und was schätzt ihr wie viele Bilder man an so einem Tag hinbekommt? Obwohl man von morgens bis abends unterwegs ist? Trotz mehrmaligen Outfit- und Locationwechseln kommen im Endeffekt Fotos für zwei Blogposts und 6-10 Instagrampostings dabei raus. Denn ihr wollt ja auch nicht ständig die gleichen Bilder und Outfits sehen. Man muss ja versuchen den Feed so abwechslunsgreich wie möglich zu gestalten und seinem Stil trotzdem treu zu bleiben.

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Das Fotografieren nimmt unheimlich viel Zeit in Anspruch und ist (zumindest für mich als Berufstätige) sehr schwierig zum Unterbringen. Erst recht wenn man auch noch einen Fotografen und einen passenden Termin finden muss.

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Guckt doch auch mal bei den Mädels vorbei: Patricia, Marie, Elena, Mary