Selbstständigkeit – Entscheidungen treffen

Selbstständigkeit – Entscheidungen treffen

In letzter Zeit habe ich sehr viele Nachrichten zu meiner Selbstständigkeit bekommen und möchte deshalb meine Erfahrungen gerne mit euch teilen.

Entscheidungen über Entscheidungen

Ich habe bereits 2015 mit dem Bloggen angefangen und hätte niemals gedacht, einmal entscheiden zu müssen, ob ich meinen Beruf aufgebe und Vollzeit-Blogger werde. Aber man nimmt, was das Leben einem gibt.

Wie ihr wisst habe ich mich für die Kündigung meines Jobs und somit zum Schritt in die Selbstständigkeit entschieden. Die Entscheidung hat wirklich lange gedauert. Es kommen so viele Dinge mit der Selbstständigkeit auf einen zu und deshalb musste ich gründlich überlegen. Es gibt so viel zu beachten und zu entscheiden. Aber fangen wir vorne an:

Umsatzsteuer

Ich kann euch auf jeden Fall empfehlen so früh wie möglich mit dem Ausweis der Umsatzsteuer anzufangen. Gerade wenn die Umsätze und Ausgaben noch nicht so hoch sind, ist das ein guter Einstieg um alles in Ruhe zu lernen.

Richtig interessant wird es sobald ihr Gewinne von über 60.000 € erzielt. Daraufhin bekommt ihr vom Finanzamt einen Brief und werdet zur doppelten Buchführung aufgefordert. Es muss erneut eine Entscheidung getroffen werden – was passt zu mir?

Die Rechtsform

Zu Beginn der Selbstständigkeit arbeitet man oftmals alleine, weil noch kein großes Budget für Mitarbeiter vorhanden ist. Hier bieten sich die Personengesellschaft (in Form eines eingetragenen Kaufmanns) und die Kapitalgesellschaft (in Form einer GmbH) an. Beides hat Vor- und Nachteile im Hinblick auf Kosten (Steuern), Kreditfähigkeit und vieles mehr. Es ist also nicht einfach.

Lange Zeit habe ich eine GmbH gründen wollen. Die Vorteile sind hier ganz klar bei der Kreditfähigkeit (man kann z. B. problemlos ein Auto leasen) und da ich ohnehin sehr sparsam bin, hätte ich auch das Stammkapital problemlos einbringen können. Allerdings entfällt auf die Umsätze eine Körperschaftssteuer und ich muss mein Gehalt ja trotzdem noch mit der Einkommenssteuer versteuern – ich hätte also quasi doppelt besteuert. Dazu kommen noch die Kosten für den Steuerberater, da ich meine Jahresabschlüsse und Bilanzen rechtlich gesehen noch nicht selbst erstellen darf (obwohl ich es dank meinem Studium kann). Das war mir bei meinen dann doch eher geringen Umsätzen vergleichsweise zu teuer. Deshalb habe ich mich doch für eine Eintragung ins Handelsregister entschieden und das eingesparte Geld für Versicherungen und Mitarbeiter ausgegeben.

Die Versicherungen

Krankenversicherung ist klar, aber wo muss ich mich sonst noch absichern? Es ist schwierig abzuschätzen, welche Risiken man als Blogger hat. Diesen Beruf gibt es schließlich noch nicht lange bzw. die allerwenigsten versichern hier überhaupt. Es ist einfach noch zu neu und ungewiss.

Ich hab mir lange überlegt, welche Dinge ich eventuell falsch machen könnte und wie ich mich dagegen schützen kann. Für mich haben sich dabei Datenschutz, Rechtsschutz und die Betriebshaftpflicht als besonders wichtig herauskristallisiert.

Ganz lange habe ich über eine Elektro- und Büroinhaltsversicherung nachgedacht, aber die hätte meinen jährlichen Beitrag fast verdoppelt (und der liegt schon im 4-stelligen Bereich haha). Im Normalfall müsste ich billiger dran sein, wenn mir mal was kaputt geht, aber damit das nicht passiert habe ich mir auch für meine ganzen elektronischen Geräte Schutzhüllen bestellt.

Selbstständigkeit Macbook Case

Am wichtigsten ist natürlich eine Handyhülle*, denn wenn ich darüber nachdenke was allein eine Display-Reparatur meines iPhone’s kosten würde, wird mir übel 😀 Könnte daran liegen, dass ich das letztes Jahr 3x bezahlt habe. Deshalb hab ich mir jetzt auch eine Hülle* ausgesucht, die sowohl hinten als auch vorne umschließt. Das selbe gilt für mein Macbook, hier hab ich nur zufällig komplette Cases* entdeckt. Bei meinen letzten Käufen hatte ich nicht darauf geachtet, dass ich nur Klebefolien bestellt hatte und bin jetzt umso glücklicher einen echten Schutz zu haben ;D

Selbstständigkeit Handyhülle Girlboss

 

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